Test: Rocky Mountain Instinct Carbon 50 2021

Am 9. März 2021 präsentierte Rocky Mountain weltweit das neue Instinct. Das Trailbike ist schon seit vielen Jahren im Programm, nun wurde es wieder mal komplett überarbeitet und mit den neuesten Technologien und Geometriedaten versehen. Es löst gleichzeitig auch das Modell Thunderbolt ab, je nach Rahmengrösse erhält man 27.5" oder 29" Laufräder. In diesem Testbericht geht es um das Instinct Carbon 50, welches ich seit vier Wochen fast täglich fahre.

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Mein Rocky Mountain Instinct Carbon 50 2021 custom build.

Die Ausstattung

Das neue Instinct gibt es aus Carbon oder Aluminium und in zahlreichen Ausführungen, damit für jedes Budget etwas dabei ist. Der Rahmen kann auch einzeln als Frame-Set gekauft werden. Mein Instinct Carbon 50 entspricht, wie bei mir üblich, nicht mehr ganz dem Original. Ich habe einige hochwertige Teile von meinem alten Thunderbolt und von meinem Mondraker E-Bike genommen, um die Sponsoren und meine eigene Vorlieben zu berücksichtigen.

Das Instinct Carbon 50 geht für den Preis von CHF 5'599.00 über die Ladentheke. Dafür erhält man ein solide ausgestattetes Bike, welches mit tausendfach bewährten Komponenten bestückt ist.

Der Carbon-Rahmen ist baugleich mit dem Altitude, es wurde aber eine andere Dämpferaufnahme und weniger Federweg spezifiziert. Theoretisch könnte man, mit dem nötigen Kleingeld, aus dem Instinct ein Altitude bauen oder umgekehrt. Das Bike ist in zwei Farbkombinationen erhältlich, das abgebildete violett/beige oder türkis/schwarz.

Der Rahmen ist hochwertig verarbeitet und bietet viele kleine Detaillösungen. Das bekannte Ride-9 ist auch hier zu finden, mit welchem man die Anlenkung des Dämpfers verändern und so die Geometrie und Federkennlinie beeinfluss kann.

Alle Kabel sind komplett innen verlegt, was für eine aufgeräumte Optik, aber aufwendige Servicearbeiten sorgt. An der Kettenstrebe sind dicke Gummischützer angebracht, damit die Kette nirgendwo anschlägt und Lärm verursacht. Über dem Schwingenlager ist eine Plastikabdeckung, das "Canadian Shield", befestigt, damit kein Dreck dazwischen kommt.

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Einfach ein schönes Bike!

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Gummi schützt! Das Unterrohr und die Kettenstrebe sind gut verpackt.

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Die Canadian Shield hält den Dreck fern. Darunter sind die Kabel verborgen.

Die Federelemente stammen von Fox, vorne eine 36 Float EVOL GRIP Performance Gabel mit 150 mm Federweg und hinten ein Fox Float DPS Performance Dämpfer mit 140 mm Federweg. Bei der Gabel gibt es bei mir die erste Änderung, ich bin ein RockShox Fan und darum habe ich eine Pike Ultimate verbaut. Der Gabeltausch bringt auch gleich noch eine Gewichtsreduktion von 250 Gramm mit sich.

Die Shimano XT Bremsen mit 4-Kolben und 180 mm Bremsscheiben sorgen für die Verzögerung. Die Schaltung ist ein Mix aus XT Schaltwerk, SLX Schalthebel und SLX 10-51 Kassette. Hier habe ich leicht modifiziert, ich fahre Bremsscheiben und Beläge von SwissStop. Und die grosse, schwere 51er Kassette habe ich gegen eine leichte XTR mit 10-45 Abstufung getauscht.

Die Kurbel ist eine Race Face Aeffect Cinch in 170 mm Länge mit einem 32er Kettenblatt. Die Kurbel habe ich ebenfalls gewechselt, meine alte Truvativ Descendant Carbon ist immer noch gut in Schuss. Ich fahre ein 30er Kettenblatt, damit ich die kleinere Kassette kompensieren kann.

Die Laufräder sind ein Mix aus WTB Felgen, Rocky Mountain Vorderradnabe/DT Swiss 370 Hinterradnabe und DT Swiss Champion Speichen. Wer meine Blogs regelmässig liest der weiss, dass bei den Laufrädern immer gespart wird und man dort mit einem Upgrade am meisten rausholen kann. Ich hatte noch einen hochwertigen Race Face Turbine R Laufradsatz von meinem E-Bike, welchen ich jetzt dem Instinct vermacht habe. Die Reifen kommen von Maxxis, Minion DHF 2.5 WT und Minion DHR II 2.4 WT sorgen für den Grip. Hier habe ich meinen Ausrüster berücksichtigt und auf Pirelli Scorpion S Trail 29x2.4 Gummis gewechselt.

Das Cockpit besteht aus Rocky Mountain Lenker in 780 mm Breite, Rocky Mountain Vorbau und Ergon GE1 Griffen. Die Sattelstütze ist ebenfalls Rocky Mountain Eigenmarke, die Toonie Drop bietet 170 mm Hub. Der Sattel ist ein WTB Volt Race. Da habe ich ebenfalls alles ausgetauscht, ich fahre einen 750 mm breiten Race Face Turbine R Lenker, einen 32 mm kurzen Race Face Turbine R Vorbau, eine Fox Transfer Sattelstütze und meinen uralten fi'zi:k Tundra Sattel.

Das Gewicht aus der Schachtel beträgt in Grösse Large 14,3 kg. Ich konnte mein Instinct mit den verschiedenen Änderungen massiv abspecken, nur schon bei den komplett bestückten Laufrädern konnte ich 800 g einsparen. Meine Version bringt fahrfertig 12,9 kg auf die Waage!

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Die Shimano Deore XT sorgt fürs Schalten und Bremsen.

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Kein Kabel und kein Hebel zu viel. Ein aufgeräumtes Cockpit sorgt für Freude!

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Mein modifiziertes Instinct wiegt fahrfertig leichte 12,9 kg!

Die Geometrie

Bei den neuesten Rocky Mountain Modellen hat sich bei der Geometrie einiges geändert. Wer schon ein Rocky fährt, der wird sich sicher auch über die gutmütige Position auf dem Bike gefreut haben. Die Rahmen waren eher kurz und kompakt, man konnte draufsitzen, losfahren und fühlte sich wohl.

Nun sind auch die Kanadier auf den Trend aufgesprungen, die Bikes immer länger und flacher zu machen. Im Vergleich zu meinem Thunderbolt oder auch zum bisherigen Instinct ist der Reach um 28 mm angewachsen und der Radstand ist sogar um 52 mm länger geworden. Das hat zur Folge, dass die frühere Rahmengrösse Large jetzt einem X-Large entspricht...

Die Kettenstrebenlänge ist 438 mm und kann auf Wunsch noch um 10 mm verlängert werden. Zusätzlich ist der Lenkwinkel flacher und der Sitzwinkel steiler geworden. Über das Ride-9 System können diese Werte noch angepasst werden.

Der Rahmen und die Laufräder werden der jeweiligen Körpergrösse angepasst. Die XS und Small Rahmen haben einen leichten Knick im Oberrohr für mehr Beinfreiheit und kommen mit 27.5" Laufrädern. Ab Grösse Medium werden 29" Laufräder verbaut.

Ich bin 177 cm gross und fahre seit acht Jahren Rocky Mountain. In den ersten vier Jahren bin ich jeweils Rahmengrösse Medium und die letzten vier Jahre Large gefahren. Im grösseren Rahmen sitze und stehe ich zentraler drin und das Bike liegt einfach stabiler auf dem Boden.

Ich hatte die Möglichkeit, schon letztes Jahr einen Blick auf die neuen Bikes zu werfen und bei den Geometrien fiel mir gleich auf, dass sie mächtig angewachsen sind. Ich überlegte lange vor dem Kauf, habe mich dann aber erneut für die Grösse Large entschieden. Um die Länge zu kompensieren habe ich einen ultrakurzen 32 mm Vorbau verbaut (Standard sind 40 mm).

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Die neue Dämpferanlenkung mit dem bekannten Ride-9 System.

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Kurz oder lang? Die Kettenstreben lassen sich um 10 mm verschieben.

Auf dem Trail

Ich hatte mein Instinct bereits in der Vorwoche der offiziellen Präsentation erhalten und konnte es in aller Ruhe aufbauen. Als das Bike dann fertig vor mir stand, da konnte ich nicht widerstehen und musste eine erste Ausfahrt machen. Vor lauter Vorfreude hatte ich den Wetterbericht nicht geprüft und 45 Minuten nach Abfahrt setzte der Regen ein. Petrus und ich waren noch nie Freunde und ich verfluchte ihn wieder mal, dass er mir nicht mal eine trockene Jungfernfahrt gönnte.

Schon auf den ersten Metern fühlte sich das Bike gut an und ich rollte zügig über die Schotterwege in Richtung Trails. Die grossen 29" Räder machten sich bereits das erste Mal positiv bemerkbar und ich war schnell zuoberst auf dem Hügel. Die Sitzposition ist schön zentral, auch bei steileren Anstiegen bleibt das Vorderrad stabil am Boden.

Nun folgte die Abfahrt, der Boden war nass und die Wurzeln und Steine rutschig. Als erfahrener Downhiller liess ich mich davon nicht abschrecken und fuhr überall die direkte Linie, so wie ich es auch bei trockenen Verhältnissen mache. Alles im grünen Bereich, das Instinct flog wie auf Schienen über die Hindernisse und durch die Kurven. Auffällig war hier erneut, wie gut der Pirelli Scorpion S Reifen bei solchen Bedingungen funktioniert (Testbericht in diesem Blogbeitrag).

Als ich wieder Zuhause war machte ich nach der Bikewäsche eine erste Inspektion. Die Federelemente waren noch zu wenig progressiv. Der Pike gönnte ich einen zweiten Token und der Fox DPS bekam ebenfalls einen dickeren Volumenspacer (von 0.4 auf 0.8). Dieses Problem hatte ich bis jetzt bei jedem Rocky mit DPS Dämpfer, sie waren immer zu linear abgestimmt. Schon bei einem Bunny Hop oder einem kleinen Sprung rauscht der Hinterbau durch den ganzen Federweg. Mit dem Fox Volumenspacer Kit (Artikel-Nr. 803-01-250) kann das aber schnell in Ordnung gebracht werden.

Was mir auch noch auffiel war, dass ich mit dem hinteren Schuh an der Kettenstrebe streifte. Leider war der schöne Lack schon nach der ersten Ausfahrt abgeschliffen... Irgendwie ist die Strebe anders geformt, das war mir bis jetzt noch nie passiert. Es empfiehlt sich daher, gleich zu Beginn eine Schutzfolie anzubringen.

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Das Canadian Shield konnte sich gleich bei der ersten Ausfahrt beweisen...

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Der Fox DPS Dämpfer ist zu wenig progressiv. Ein dickerer Volumenspacer hilft.

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Tschüss Farbe... Unerklärlicherweise streift mein hinterer Schuh an der Kettenstrebe.

Das Wetter wurde wieder besser und ich konnte noch einige Touren auf trockenen Trails zurücklegen. Es waren auch gebaute Strecken dabei, welche Sprünge, Drops und Anliegerkurven beinhalteten. Bei grossen Hindernissen merkt man, dass das Instinct keine Enduro-Maschine ist, mit 150/140 mm kommt man irgendwann an die Grenzen. Im Gegenzug schätzte ich dafür, wie leichtfüssig das Bike in den Anstiegen vorwärts geht. Alles in allem ist das Fahrverhalten sehr ausgewogen, das Instinct bietet in fast jeder Situation viel Vertrauen und Sicherheit.

Trotz der 29" Laufräder lässt sich das Instinct spritzig und agil bewegen. Die Kettenstreben sind immer noch kurz genug, damit das Vorderrad ohne viel Kraftaufwand nach oben kommt. Wer, wie ich, gerne Manuals, Wheelies und Bunny Hops macht, der wird daran seine Freude haben.

Die Komponenten verrichten bislang alle zuverlässig ihren Dienst. Die Shimano 4-Kolben Bremsen packen zuverlässig zu und sie sind einfach die unproblematischsten Stopper, die es gibt. Die Schaltung wechselt, shimanotypisch, die Gänge leise, weich und leicht undefiniert. Als langjähriger SRAM Fahrer bevorzuge ich deren knackige, definierten und lauten Schaltvorgänge (die XX1 11-fach bleibt für mich die bislang beste Schaltung).

Bei allen meinen Fahrten habe ich mich intensiv mit der Geometrieverstellung befasst. Den Radstand beliess auf der kurzen Einstellung, ein langer Radstand ist nur für Downhill-Bikes sinnvoll. Das Ride-9 hatte ich in verschiedenen Positionen ausprobiert, ich schwankte zwischen der flachsten Position 1 und er neutralen Position 5. Da werde ich wohl ab und zu die Einstellung verändern, je nach dem, auf was für Trails ich unterwegs sein werde.

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Anlieger heizen im Bikepark. (Foto: spitznagel.ch)

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Manuals gehen gut von der Hand. (Foto: spitznagel.ch)

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Das Instinct funktioniert auch im Schnee.

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Das Vorderrad liegt bei steilen Anstiegen satt am Boden.

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Das Instinct macht auch über 70 cm Bunny Hops!

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Spitzkehren fahren mit Hinterrad versetzen geht, trotz langem Radstand.

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Mit dem Ride-9 herumexperimentieren. Momentan nutze ich Position 5.

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Das Instinct ist auch ein kleiner Freerider! (Foto: spitznagel.ch)

Schon bevor ich mein Instinct erhielt wusste ich, dass es für ein Mullet Experiment herhalten muss. Ich habe das Bike während drei Wochen abwechslungsweise mit einem 27.5" und 29" Hinterrad gefahren. Ob sich so ein Umbau lohnt und was die Vor- und Nachteile von kleinen und grossen Rädern sind, das erfährst du in diesem Blogbeitrag.

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Mullet! Mein Instinct habe ich mit 27.5" und 29" Hinterrad ausprobiert.

Eine erste Zwischenbilanz nach 6 Monaten:

Das Bike macht mir immer noch unglaublich viel Freude! Wegen dem extrem schlechten Wetter in diesem Sommer, fand ein Grossteil der Ausfahrten im Regen und Schlamm statt. Das sorgte für zusätzlichen Verschleiss, die Kette und Bremsbeläge musste ich einiges früher wechseln als bei "normalen" Bedingungen. Das Schaltkabel und der Schaltzug wurden sogar schon dreimal erneuert.

Wie schon oben im Text erwähnt, konnte ich mich mit der Shimano Deore XT Schaltung nicht so richtig anfreunden. Wer sich die knackigen und lauten Schaltvorgänge von SRAM gewohnt ist, dem fehlt bei Shimano einfach etwas. Die Funktion überzeugte mich nicht, sobald der Schaltzug nicht mehr ganz neu war, wurde die Schaltung unpräzise und träge. Deshalb habe ich mich von der XT verabschiedet und fahre jetzt wieder XX1.

Das Ride-9 fahre ich mittlerweile in der neutralen Position 5. Die letzten Wochen machte ich mehrmals Touren im alpinen Gelände und auf steinigen und verblockten Trails hatte ich immer wieder mal Pedalaufsetzer. Mit der höheren Tretlagereinstellung ist dieses Problem behoben und das Bike lässt sich auch mit dem steileren Lenkwinkel zügig durch das Gelände manövrieren.

Bei der Rahmengrösse bin ich immer noch hin- und hergerissen... Bei meinem 177 cm ist mir das Large ein Tick zu lang. Auf flowigen und schnellen Trails stört das nicht, sobald es aber sehr steil und verblockt wird, da merke ich, wie ich das Instinct nicht mehr zu 100% kontrollieren kann. Deshalb habe ich bereits entschieden, ab dem nächsten Jahr auf die Grösse Medium zu wechseln.

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Tschüss Shimano. Hallo SRAM!

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Auf verblockten Trails ist mir Rahmengrösse Large zu lang... (Foto: spitznagel.ch)

Fazit:

Mit dem neuen Instinct ist Rocky Mountain wieder ein grosser Wurf gelungen. Es ist eine coole Trail-Rakete, welche den Berg hoch und runter für viel Spass und Sicherheit sorgt. Das perfekte Bike für Tourenfahrer, die gerne Höhenmeter sammeln, aber auch anspruchsvolle Abfahrten nicht scheuen. Love the ride!

Positiv:

+ Rahmen mit vielen Verstellmöglichkeiten
+ solide Ausstattung
+ gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
+ kommt der eierlegenden Wollmilchsau ziemlich nahe

Negativ:

- schwere Laufradkombination
- Fox DPS Dämpfer zu linear abgestimmt

Preis:

CHF 5'599.00 (Carbon 50)

Informationen:

Rocky Mountain
CHRIS sports